LandFrauenverband Hamburg e.V.


Wir über uns


 LandFrauenverband Hamburg e.V. 

 

Hamburgs größter Frauenverband

 
Der LFV Hamburg ist Mitglied im Deutschen LandFrauenverband (dlv) mit Sitz in Berlin. Er vertritt auf Bundesebene in einem Zusammenschluss von 22 Landesverbänden als größter Bundesverband für Frauen mit ca. 550.000 Mitgliedern die Interessen aller Frauen und ihrer Familien im ländlichen Raum.

Der LFV Hamburg ist mit rd. 1.500 Mitgliedern der größte Frauenverband und die bedeutendste Interessenvertretung der Frauen in Hamburg. Er vertritt die Interessen der Frauen im ländlichen Bereich. Der LFV hat in seiner über 60-jährigen Geschichte, wie kaum ein anderer Verein, das Leben der Frauen in den Hamburger Landgebieten geprägt. Die Hamburger Landgebiete bilden vielschichtige und sehr interessante Lebens-, Arbeits- und Kulturräume.

Der Verband ist im Landesfrauenrat Hamburg, in der Verbraucherzentrale Hamburg und dem Freundeskreis des Bildungs- und Informationszentrums des Gartenbaus vertreten. Darüber hinaus arbeitet der LFV Hamburg partnerschaftlich eng mit der Landwirtschaftskammer Hamburg, den berufsständischen Verbänden sowie der Behörde für Wirtschaft und Arbeit zusammen.

unsere Ziele.....

  • unseren Mitgliedern auf beruflichem, politischem und kulturellem Gebiet zu informieren und Fortbildung anzubieten,

  • das Selbstbewusstsein der Frauen zu stärken, um die verschiedenen Lebenssituationen von Familie, Haushalt und Beruf besser bewältigen zu können,

  • Frauen besser zur Mitwirkung in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens zu befähigen,

  • die soziale Sicherung der Frau und die Alterssicherung der landwirtschaftlichen Familie zu verbessern,  

  • die Lebens- und Arbeitsbedingungen auf dem Lande mitzugestalten und zu verbessern,

  • das Gemeinwesen und das kulturelle Leben mitzugestalten,

  • den Dialog zwischen Verbraucher und Erzeuger zu stärken.
     

Aktivitäten

Sind Sie in "Hamburg auf dem Lande" umgezogen?

Möchten Sie das Leben dort mitgestalten? 

Hören Sie gerne Vorträge?

Sind Sie gerne kreativ, kulturell interessiert oder sportlich? 

Vielfältig sind die angebotenen Themen der dreizehn Ortsvereine in Hamburg - unter anderem: Bildungs- und Erziehungsfragen, Rechts- und Sozialfragen sowie land- und hauswirtschaftliche Themen. Seminare und Studienfahrten ergänzen das Programm. "Hand in Hand, Stadt und Land“ ist das Motto, wenn es darum geht, die Verbraucher in den Städten über das Leben auf dem Lande aufzuklären. 

Was ist Landwirtschaft, wo kommt das Brot oder die Karotte her? Durch aktive Aufklärungsarbeit soll auch Kindern gezeigt werden, dass die Feldfrüchte nicht im Supermarkt wachsen, die Kuh nicht lila und das Schwein nicht aus Marzipan ist.

 

Historie

Das Kriegsende lag gerade drei Jahre zurück, die Währungsreform wenige Monate. Viele Ehemänner waren gefallen, vermisst oder noch in Gefangenschaft. Die Last des Alltäglichen ruhte allein auf den Frauen, auch in vielen landwirtschaftlichen Betrieben.

Am 18. November 1948 gründeten 35 Bäuerinnen den Landfrauenverband Hamburg. Sie wussten, nur gemeinsam würden in diesen schwierigen Zeiten, in denen vom Wirtschaftswunder der späteren Jahre noch keine Rede war, die Aufgaben anzupacken sein, die eine Landfrau allein nicht schaffen konnte. Die Landfrauen in jenen Jahren waren besonders stark gefordert. Sie trugen die Verantwortung für Heim und Familie ebenso wie für die Gärten und Felder. Hinzu kam, dass die Bevölkerung in den großen Städten in den vergangenen Jahren nur überleben konnte durch die unermüdliche Arbeit der Landfrauen, die mit ihren landwirtschaftlichen Erzeugnissen die Städter mit versorgen mussten.

Der neu gegründete Verband bestand zunächst nur aus Einzelmitgliedern. Sehr schnell kam man jedoch zu der Einsicht, dass eine intensive, erfolgversprechende Arbeit nur in Gruppen geleistet werden konnte. So bildeten sich in kürzester Zeit Vereine, in denen die Landfrauen gezielter arbeiten konnten. Alle gemeinsam gehören sie heute zum LandFrauenverband Hamburg e. V..

Aufgaben und Ziele des LandFrauenverbandes waren von Anfang an die Information und Fortbildung der Mitglieder auf beruflichem, politischem und kulturellem Gebiet. Besonders wichtig waren neben der Mitgestaltung und Verbesserung der Lebensverhältnisse die Wahrnehmung und Vertretung der Interessen der Landfrauen in berufsständischen Gremien und im öffentlichen Leben.

Natürlich waren in den ersten Jahren des Bestehens des Landfrauenverbandes andere Themen wichtiger als heute. Damals wurden überwiegend praktische Kurse mit erstem Einsatz von modernen elektrischen Haushaltsgeräten angeboten. Man traf sich zum Erfahrungsaustausch in den Häusern der Mitglieder. An erster Stelle stand damals die Aus- und Fortbildung in der ländlichen Hauswirtschaft.

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